Wie schützte ich mich angemessen im Internet?

Tagtäglich nutzen wir das Internet, surfen, mailen und hinterlassen unsere Spuren. Achten wir dabei ausreichend darauf, uns vor Betrügern und Schadsoftware zu schützen? Meist eher nicht, für gewöhnlich fällt uns unsere Sorglosigkeit erst dann auf, wenn es schon zu spät ist. Daher haben wir Ihnen einige kleine Tipps zusammen gestellt, wie Sie sich im täglichen Umgang im Internet schützen können.

Passwort. Diesen Ratschlag haben Sie wahrscheinlich schon unzählige Male zu Ohren bekommen, aber wenn Sie Ihre Freunde und Bekannte fragen, wird Ihnen sicher der Großteil sagen, sie hätten von den folgenden Empfehlungen bereits gehört, aber entsprechend geändert haben sie ihre Passwörter dennoch nicht. Wahrscheinlich mit der Begründung, man hätte noch keine Zeit dazu gefunden, oder so etwas wird ihnen schon nicht passieren. Also hier noch einmal der altbekannte Ratschlag, legen Sie für jede Registrierung ein neues Passwort an! Denn verwenden Sie stets dasselbe, hat ein Betrüger sofort Zugang zu allen Ihren Konten. Ändern Sie es zudem regelmäßig. Bei der Erstellung eines Passwortes verwenden Sie auf keinen Fall Ihren Namen, den von Familienmitgliedern, Ihres Hundes oder Ihrer Katze. Auch verwenden Sie keine Geburtsdaten oder ähnliche offensichtliche Dinge. Am besten verwenden Sie gar keine existierenden Wörter. Stattdessen sollte Ihr Passwort aus acht und zwölf Zeichen bestehen, unter denen sich Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen befinden.

Mail-Programme. Misstrauen Sie aus Prinzip E-Mails aus Ihnen unbekannten Quellen. Öffnen Sie keine darin befindlichen Links oder Anhänge. Denn es kann sich leicht um sogenannte Phishing E-Mails handeln. Dies sind Mails, die einen seriösen Ursprung vorgaukeln, und um persönliche Daten bitten. Ein seriöses Kreditinstitut würde jedoch niemals per E-Mail nach Ihren privaten Daten fragen. Hinweise auf solche Mails sind beispielsweise unpersönliche Anreden wie Sehr geehrter Kunde. Ebenso sind fehlerhafte Grammatik und Orthographie, sowie angebliche Dringlichkeit mit der Warnung von Sperrungen oder Rauswürfen, Anzeichen für gefälschte E-Mails. Eine vertrauenswürdige Bank würde Ihnen dies per Post mitteilen. Zweifeln Sie dennoch, können Sie sich den Quelltext der E-Mail mit Strg-U anzeigen lassen. So erkennt man meist schnell den wahren Absender, der mit dem Vorgegebenen nichts zu tun hat.

Cookies. Diese sind an sich eigentlich ungefährlich, gefährden aber Ihre Privatsphäre, da Sie durch das Sammeln Ihrer Internetaktivitäten ein persönliches Surfprofil von Ihnen erstellen. Bei Cookies handelt es sich um kleine Textdateien, die im Browser hinterlegt werden. Möchten Sie Ihre Privatsphäre schützen, sollten Sie regelmäßig die Cookies in Ihrem Browser löschen. Dies können Sie leicht selbst tun, oder es von speziellen Programmen erledigen lassen.

Für Unternehmen, in denen die internen Daten noch gründlicher geschützt werden müssen als bei Privatpersonen, sind Systemprüfungen, beispielsweise durch sogenannte Penetration Tests, wie sie bei bluefrostsecurity.de angeboten werden, ratsam. Dabei wird ein Angriff auf das System simuliert, um Sicherheitslücken aufzudecken und anschließend zu beheben.

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