Gentoo – Kino mp4 Export mit ffmpeg (gelöst)

Wie in einigen meiner Posts zu lesen ist, versuche ich gerade einen „eleganten“ Weg zu finden Screencast Tutorials zu bauen. Dabei bin ich auf ein Problem mit kino-1.3.3 und ffmpeg-0.5x gestoßen.
Versucht man einen Export im H.264 Format, so erhält man außer ein paar Fehlerhinweisen kein Ergebnis.

Die Probleme beruhen zum einen auf einer Veränderung in der Parameter Struktur für Metadaten (Titel, Author, etc.) mit ffmpeg-0.5, zum anderen scheint die Installation unter Gentoo keine für die H.264 Konvertierung gültigen Standardparameter einzustellen.

Erstgenannter Fehler äußert sich durch die Meldung:

ffmpeg: unrecognized option '-title='

Um dies zu beheben passt man die Skripte an die neue Syntax (-metadata title=“blah“) an.
Wer sich die Arbeit sparen möchte, kann mittlerweile auch die Skripte aus dem Kino-CVS-Repository verwenden. Der Entwickler hat dies dankenswerterweise bereits dort eingebaut.

Nachdem ich diesen Fehler behoben hatte bin ich dann auf die nächste Meldung gelaufen:

[libx264 @ 0x807e230]interlace + direct=temporal is not implemented
[libx264 @ 0x807e230]broken ffmpeg default settings detected
[libx264 @ 0x807e230]use an encoding preset (vpre)
Output #0, mp4, to 'aaa.mp4':
    Stream #0.0: Video: libx264 (hq), yuv420p, 720x576 [PAR 16:15 DAR 4:3], q=2-31, pass 2, 2048 kb/s, 90k tbn, 25 tbc
    Stream #0.1: Audio: aac, 48000 Hz, 2 channels, s16, 192 kb/s
  Metadata
    copyright       : 
    comment         : 
    author          : 
    title           : 
Stream mapping:
  Stream #0.0 -> #0.0
  Stream #0.1 -> #0.1
Error while opening encoder for output stream #0.0 - maybe incorrect parameters such as bit_rate, rate, width or height

Interessant ist der Hinweis „broken default settings detected, use an enconding preset (vpre)“. Offenbar fehlt es hier an Standardeinstellungen bei der Gentoo Installation. Gut erklärt wird dieser Parameter hier. Die Empfehlung für den ersten Lauf der Konvertierung (pass 1) „fastfirstpass“ und für den zweiten Lauf der Konvertierung „hq“ zu verwenden, hat sich bei meinen Tests bestätigt.

Um ffmpeg zu überreden, die gewünschte Konvertierung durchzuführen muss also der Parameter -vpre je nachdem ob es sich um den ersten oder zweiten Lauf handelt mit dem Wert „fastfirstpass“ oder „hq“ belegt werden. Da Kino die Konvertierung per Shellskript erledigt kann man dazu die unter /usr/share/kino/scripts/export liegenden Shellskripte anpassen. Betroffen waren in meinem Fall die beiden Skripte ffmpeg_h264.sh und ffmpeg_h264_dual.sh.
Beide Skripte habe ich entsprechend korrigiert …

…und jetzt klappts auch mit dem Export. :good:

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

:bye: 
:good: 
:negative: 
:scratch: 
:wacko: 
:yahoo: 
B-) 
mehr...
 
ALL-INKL.COM - Webhosting Server Hosting Domain Provider Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de