KMail und GnuPG

Kmail ist mein favorisiertes Mail-Frontend. Nachdem ich KDE inkl. KMail installiert hatte und auch das Paket gnupg emerged habe, behauptet KMail bei jeder signierten Nachricht, das Plugin sei nicht zu finden, völlig egal wie oft ich gnupg unter Einstellungen -> KMail einrichten -> Sicherheit GnuPG einstelle.

Nun habe ich erfahren mir fehle das Ägypten Plugin.
Ein entsprechendes HOWTO allgemeiner Natur findet sich unter http://kmail.kde.org/kmail-pgpmime-howto.html.
Das Ägypten Projekt ist übrigens unter http://www.gnupg.org/aegypten zu erreichen.
Wie aber bekommt man das unter Gentoo hin ohne die 7 Pakete manuell zu installieren?

Bei diesem Artikel handelt es sich im Wesentlichen um eine ins Deutsche übersetze und an Gentoo
angepasste Version des oben angegebenen HOWTO’s.

Installation der notwendigen Pakete

Am besten man prüft erstmal welche der ganzen Pakete man schon emerged hat und welche nicht. Mit emerge -s kann man ermitteln welche Version installiert ist oder ob das Paket noch gar nicht emerged wurde.

Paketgewünschte VersionMeine Version
kdenetwork> 3.1 RC13.1.4
GnuPG1.2.x1.2.3-r5
libgcrypt>= 1.1.101.1.12
libksba>= 0.4.70.4.7
newpg>= 0.9.40.9.4-r1
gpgme0.3.x (>= 0.3.15; < 0.4.0)0.3.14
cryptplug0.3.x (>= 0.3.15)0.3.15
pinentry>= 0.6.80.6.9

Mit einem emerge kann man sich die fehlenden Pakete dazu installieren.

Beim emergen von libksba bekam ich einen error, util.o nicht gefunden. Dieser lässt sich leicht beheben indem man einfach MAKEOPTS=“-j1″;emerge libksba verwendet. Offenbar überholen sich dort die Compiles aufgrund falscher Abhängigkeiten.

Bei Installation von cryptplug wird automatisch die Version 0.3.14 von gpgme als abhängiges Paket mit installiert. Bei der Einzelinstallation wäre 0.4.0 gezogen worden.

Konfiguration von GnuPG

Wenn noch jemand eine alte gnupg Konfigurationsdatei verwendet, dann muss diese von ~/.gnupg/options nach ~/.gnupg/gpg.conf geschoben werden.

Danach einmal gpg –rebuild-keydb-caches, um die keydb aufzuräumen.

In ~/.gnupg/gpg.conf eine Zeile use-agent einfügen.

Und nun die Datei ~/.gnupg/gpg-agent.conf mit folgendem Inhalt anlegen:

pinentry-program /usr/bin/pinentry-qt
no-grab
default-cache-ttl 1800

Bevor man gpg benutzen kann, muß der gpg-agent laufen:

eval „$(gpg-agent –daemon)“

Die Zeile ist sehr zum Einbau in die eigene ~/.xsession geeignet, dann passiert das automatisch bei jedem Start von X.

Der GnuPG Test
Um zu Testen, ob GnuPG mit dem Agenten klar kommt, einfach mal folgende Zeile abschicken:

echo „test“ | gpg -ase -r 0xDEADBEEF | gpg

Dabei sollte 0xDEADBEAF durch die eigene Key-Id ersetzt werden. Wenn alles korrekt funktioniert, wird zweimal ein Dialog angezeigt, um das Mantra abzufragen. Einmal beim ver- (gpg -ase) und einmal beim entschlüsseln (|gpg).

Jetzt noch KMail einstellen

Am einfachsten ist es KMail vom gleichen Terminalfenster aus zu starten, von wo man auch den Test durchgeführt hat.

Unter Einstellungen -> KMail einrichten… -> Sicherheit –> Krypto Module fügt man jetzt /usr/lib/cryptplug/gpgme-openpgp.so hinzu, dabei kann man die Aktualisierungs URL leer lassen. Als Namen kann man beispielsweise ‚OpenPGP‘ eingeben.

Jetzt sollte es möglich sein das OpenPGP Modul im KMail Composer zum ver-/entschlüsseln auszuwählen.

Noch Fragen??

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