Firefox unter Gentoo integrieren

Gerade für Linux gibt es eine reiche Auswahl an Browsern für das Web.
Unter anderen findet man die folgenden auf der Liste der häufigst genannten Netscape, Opera, Mozilla, Konqueror, Amaya, Grail, etc. Vor geraumer Zeit hat die Mozilla Organization Firefox zum besten, schnellsten und einfachsten Browser erklärt, auch wenn er damals noch weit davon entfernt war, mittlerweile jedoch hat sich Firefox (derzeit in der Version 1.0.2) durchaus als sinnvolle Alternative zu anderen Browsern qualifiziert.
Firefox funktioniert stabil, ist wirklich schnell (nicht nur beim Start) und kann mit den nötigen Plugins und Extensions, sowie Themes so ergänzt werden, das er alle Funktionalitäten eines vollwertigen Browsers aufweißt.

Ich selbst, habe vor einiger Zeit den Schwenk auf Firefox durchgeführt und beschreibe im Folgenden, wie man sich unter Gentoo Linux mit wenigen Handgriffen einen vollwertigen Firefox basteln kann.

Zunächst sollte man sich die eigene aktuelle Bookmark-Datei sichern. Handelt es sich dabei um eine herkömmliche HTML Datei, so wird Firefox sich freuen diese nach der Installation einzulesen.

Installation

Unter Gentoo sollte man sich folgende Pakete emergen, bevor es an die Einrichtung geht.

emerge mozilla-launcher mozilla-firefox-bin adobesvg acroread realplayer netscape-flash
ACCEPT_KEYWORDS=’~x86′ emerge mozplugger

Damit sind bereits alle notwendigen Softwarepakete installiert.

Sollte Firefox nach der Installation den Realplayer nicht finden, so kann man das durch verlinken zweier Dateien heilen. verlinkt werden.

ln -sf /opt/RealPlayer/mozilla/nphelix.xpt /opt/firefox/plugins/nphelix.xpt
ln -sf /opt/RealPlayer/mozilla/nphelix.so /opt/firefox/plugins/nphelix.so

Ebenso sieht es beim Flash-Plugin aus, auch hier müssen die Dateien noch entsprechend verlinkt werden.

ln -sf /opt/netscape/plugins/libflashplayer.so /opt/firefox/plugins
ln -sf /opt/netscape/plugins/flashplayer.xpt /opt/firefox/plugins

Wer sich ein Icon auf dem Desktop einrichten möchte sollte wissen, daß die ausführbare Datei /usr/bin/firefox-bin heißt und das Firefox-Symbol unter /opt/firefox/icons/ zu finden ist.

Firefox präsentiert sich – Themes

Nach Start des Firefox-Browsers (usr/bin/firefox-bin) kann man sich jetzt darum kümmern das Aussehen etwas anzupassen. Am Einfachsten geht dies indem man sich ein entsprechendes Theme aussucht und es installiert. Natürlich sind auch mehrere Themes möglich, dann kann man einfacher wechseln. Im Menü Tools / Themes startet man den das Theme-Tool und kann durch einen Klick auf „Get more Themes“ auf die entsprechende Website gelangen. Selektiert man dort ein Theme gelangt man zu einer Seite von der man es direkt installieren kann. Durch aktivieren des Theme Eintrages im Theme-Tool und anschließendem Klick auf „Use Theme“ wird das Theme nach dem nächsten Neustart des Browsers aktiviert.

Meine Favoriten sind die foglenden Themes, aber das ist selbstredend Geschmackssache:

  • Plastikfox Crystal SVG (KDE like)
  • Gnome-FX (mein Favorit, klein und handlich)
  • Nautipolis
  • Pinball
  • Silver Skin

Firefox Erweiterungen (Extensions)

Auf der Website von Firefox werden Extentiosn wie folgt definiert:
“Extensions are small add-ons that add new functionality to Firefox. They can add anything from a toolbar button to a completely new feature. They allow the browser to be customized to fit the personal needs of each user if they need additional features, while keeping Firefox small to download .

Mit anderen Worten Extensions sind Module die den Firefox Browser um spezielle Funktionalitäten erweitert, die nicht jeder benötigt, die aber trotzdem gut zu gebrauchen sind.

Um Extensions zu installieren klickt man auf den kleinen gruane, gepunkteten Kreis oben rechts und landet prompt auf der Firefox Website. Dort wählt man Extensions und schon kann es losgehen.

Vor der Installation einer Extension erhält man einen Sicherheitshinweis, den man mit „OK“ bzw. „Install“ bestätigen muß damit die Erweiterung installiert wird.

Hier die von mir als nützlich erachteten Extensions (insgesamt gibt es weit über 200 Stück):

  • Bandwidth Tester
  • Tabbrowser Preferences
  • Forecast Fox
  • FlashGot
  • Define Word
  • Info RSS

Test der Plugins
Zum Test der Plugins verwendet man üblicherweise Dateien entsprechenden Typs und ruft diese über eine URL auf. PDF- und Sound-Dateien sind fast immer greifbar, bei SVG-Dateien sieht damit schon anders aus. Im Anschluss einige Links unter denen man verschiedene Plugins testen kann.

Realplayerhttp://www.swr3.de
FlashPlayerhttp://www.macromedia.com
SVG Testsuithttp://www.w3.org/Graphics/SVG/Test/

Viel Spaß mit Firefox :-)))

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